Bund Naturschutz Rottenburg a. d. Laaber
Bund Naturschutz Rottenburg a. d. Laaber

Willkommen beim Bund Naturschutz Rottenburg a.d.Laaber

 

Der BUND Naturschutz in Bayern e.V. (BN) ist der älteste und größte Umweltschutzverband Bayerns.

Wir retten Tiere, Pflanzen und Landschaften überall im Freistaat. Dies ist nur durch Hilfe und Unterstützung unserer Mitglieder und Spender möglich. Machen Sie mit - werden Sie Mitglied !

 

Fledermäuse  nicht stören!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Grundwasserschutz - Hackstriegeln statt Chemie ?

Zunehmende Grundwasserbelastungen und der befürchtete einer Trinkwasseraufbereitungsanlage veranlassten Landwirte dazu, den im ökologischen Landbau verwendeten - Hackstriegel, als Alternative zum üblichen Spritzmitteleinsatz auszuprobieren.

 Seit etwas mehr als 50 Jahren werden bei uns Herbizide zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. Verglichen mit den 6000 Jahren Landbewirtschaftung in unseren Breiten eine kurze Zeitspanne.  Nun zeigt sich, dass ein ganzer Kockteil giftiger Substanzen, im Grundwasser ankommt. Durch das Mischen verschiedener Wässer und das immer tiefere Bohren der Brunnen hat man die Auswirkungen immer wieder hinausgezögert. Man  muss befürchten, dass unser Grundwasser im Laufe der Jahrzehnte und Jahrhunderte immer mehr zur giftigen Brühe verkommt.

Von überwiegend positiven Erfahrungen mit der zweimaligen Hackstriegelbearbeitung berichteten Gerhard Patzinger und Angelika Wimmer.

Als "Königsweg" für den unbedingt notwendigen, "flächendeckenden Grundwasserschutz"  bezeichnete der Umweltrefernt im Stadtrat, Franz Gumplinger, die Bewirtschaftung der Felder nach den strengen Regeln des kontrolliert ökologischen Landbaus.

Ziel müsste es lat der Landtagsabgeordneten Ruth Müller sein, ein deutlich höheres Bewußtsein der Verbraucher für ihre regional vor Ort erzeugten Lebensmittel. "Ökologische Landwirtschaft ist kein Hobby, der Mehraufwand muss auch finanziert werden". 

 

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Tag der Regionen 2015

 

Am Samstag 26. September von 8 Uhr bis 11:30 Uhr am Wochenmarkt und am Sonntag 27. Septembre 2015 von 10:30 bis 17 Uhr am Kapellenplatz findet der Tag der Regionen in Rottenburg statt.

Tag der Regionen 2015

Das Leben im Dorf lassen - für die Zukunft der Stadt

Mit dem Motto „Das Leben im Dorf lassen - für die Zukunft der Stadt“ will der Tag der Regionen zu einem Dialog über die Zukunft der Dörfer und Regionen sowie über die Vernetzung mit den Städten einladen. Ganz gezielt soll die Zusammenarbeit von Stadt und Land im Hinblick auf die Förderung regionaler Wertschöpfung, die Bewahrung regionaler Kultur- und Artenvielfalt sowie die Stärkung der Eigenpotentiale von Regionen fokussiert werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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"Stopp TTIP"! Im Rahmen einer “Europäischen Bürgerinitiative” gegen die geplanten Transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP und CETA, sammelt die Bund Naturschutz Ortsgruppe am Sonntag 22. März 2015 im Binder-Pehr-Haus Pfarrstraße 5. Unterschriften unter dem Motto:  "Wir zeigen TTIP die rote Karte”. Ein breites Bündnis verschiedener weltlicher und kirchlicher Verbände will so verhindern, dass durch intransparente Verhandlungen die bestehenden Arbeits-, Sozial-, Umwelt-, Datenschutz-, und Verbraucherschutzstandards gesenkt oder öffentliche Dienstleistungen wie die Trinkwasserversorgung, dereguliert werden”. Unterschriftslisten für weitere Unterstützer sind erhältlich, bei Franz Gumplinger unter Telefon 08781 3935

Vorstand  BN-OG

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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keine Angst vor Hornissennestern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bund-Naturschutz leistet Hilfestellung

Rottenburg. Als eine der größten heimischen Insektenarten lösen Hornissen bei manchen Menschen instinktiv Unbehagen aus. Sie scheinen nicht direkt nützlich zu sein, seit Menschengedenken werden sie verfolgt, örtlich wurden sie bis an den Rand der Ausrottung getrieben. Doch der Schein trügt: Hornissen sind wie Hummeln erstaunlich tolerante und friedfertige Tiere, die nicht grundlos angreifen. Scheuer als Honigbienen, ziehen sie es bei Gefahr vor zu flüchten. Und allen gruseligen Legenden zum Trotz: Ihr Stich ist nicht problematischer als ein Bienen- oder Wespenstich. Wirklich gefährlich sind Hornissen nur für andere Insekten. Tag und Nacht auf Beutezug, fängt ein großes Volk täglich ein halbes Kilo Insekten, so viel wie fünf bis sechs Meisenfamilien. So bekommen die Riesenbrummer, die „Falken unter den Insekten“, eine bedeutende Rolle im Naturhaushalt – besonders Gärtner und Landwirte sollten das zu schätzen wissen.

Die intensive Aufklärungsarbeit der Naturschutzverbände und Naturschutzbehörden in den Medien zeigt eine deutliche Wirkung. Immer mehr Menschen erkennen den Wert der imposanten Insekten und wollen nicht, dass den Tieren etwas zustößt. An Tagen mit einer überdurchschnittlich warmen Witterung entstehen kunstvoll anmutende Nest-Gebilde in Geräteschuppen, (Bild) in Rollladenkästen, hinter Wandverkleidungen oder in Jagdkanzeln. Im Hochsommer, wenn die Völker am größten und der Flugbetrieb entsprechend intensiv ist, werden Anrufe von Gemeindeverwaltungen, Polizei und Feuerwehren an den Bund Naturschutz (BN) weitergeleitet. In den allermeisten Fällen habe er die Anrufer bei einem Besuch beruhigen, über die Lebensgewohnheiten und Friedfertigkeit der bedrohten Insektenart aufklären können, berichtet der Rottenburger BN-Vorsitzende Franz Gumplinger, der sich im nördlichen Landkreis Landshut ehrenamtlich für den Hornissenschutz einsetzt. Fast immer könne durch Gespräche vor Ort erreicht werden, dass die Hornissen bis in den Herbst hinein unbehelligt an ihrem Platz bleiben dürfen. Beratungen und Hilfestellungen vor Ort stießen auf viel Verständnis und zeigten zunehmend auch Erfolge, so dass Umsiedlungen nur sehr selten vorgenommen werden müssen.

Für den aufmerksamen Beobachter sei es immer wieder faszinierend zu sehen, wie die junge Hornissen-Königin im Mai mit der Gründung eines neuen Volkes beginnt und aus morschem Holz zunächst ein faustgroßes Nest baut. Allein lege die Königin anfangs Eier in die Waben, wärme oder kühle sie, versorge die Larven mit Mücken, Fliegen und Wespen. Im Lebenszyklus eines Hornissenvolkes erbeuteten die Tiere eine beträchtliche Menge anderer Insekten, sie wirkten so als bedeutendes Regulativ im Naturhaushalt, was auch im Wohnumfeld des Menschen durchaus als „nützlich“ empfunden wird, betont Gumplinger.

Bis zum Beginn der kalten Jahreszeit im Oktober wachse das Volk dann mit 300 bis 800 Tieren so stark an, dass nur noch Drohnen und junge Königinnen für das kommende Jahr heran gefüttert werden. Sobald die jungen Hornissenköniginnen in ihren Überwinterungs-Unterschlupf abgeflogen sind, sterben die Altvölker restlos ab. Weil das leere Nest von den Tieren bekanntlich kein zweites Mal benutzt wird, kann es dann abgenommen werden. Informationen und Hilfestellung sind bei Franz Gumplinger unter Telefon 08781 3935 zu bekommen.

 

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